Rund um die Leere im Kopf gibt’s einen wahren Forschungs-Boom – immer mehr Wissenschaftler bescheinigen dem Meditieren unglaubliche Benefits.

Auf ein Kissen setzen, die Augen schließen, möglichst an nix denken – und das soll was bringen? In unseren auf Erfolg getrimmten Ohren klingt das paradox. Trotzdem wirkt sich das angebliche Nix-Tun extrem positiv auf Körper, Psyche und unsere Gesundheit aus und die Forschung belegt umfangreiche Wirkungen. So bescheinigen Neurowissenschaftler dem Meditieren umfangreiche strukturelle Veränderungen in unserem Gehirn, die unseren Umgang mit Stress, unsere Wahrnehmung der Umwelt und unsere eigene Persönlichkeit positiv beeinflussen.

Meditieren wirkt wie Zähneputzen fürs Gehirn – und sollte am besten ebenso selbstverständlich sein. Ein Plus an Großhirnrinde und grauer Masse im Zentralnervensystem sowie neue Nervenzell-Verbindungen sorgen für mehr Konzentration und Kreativität. Unsere Sensibilität für den eigenen Körper sowie unser Bauchgefühl verbessern sich, wir sind emotional stabiler, geistig fitter, trotzen Alterungsprozessen des Gehirns und behalten auch in stressigen Zeiten einen klaren Kopf. Dank regelmäßiger Meditation empfinden wir außerdem mehr Achtsamkeit, Mitgefühl und Glück.

Meditieren ist Zähneputzen fürs Hirn

Auf körperlicher Ebene vermindert Meditation langfristig die Produktion des Stresshormons Cortisol und senkt Cholesterinwerte sowie Bluthochdruck und das Risiko für einen Herzinfarkt. Schmerzen werden als weniger belastend empfunden, Entzündungen, Migräne und Asthma vermindert, das Immunsystem gestärkt und Alterungsprozesse verlangsamt. Wir schlafen besser, haben besseren Sex, weniger Essstörungen und selbst das Abnehmen fällt uns dank Achtsamkeit und Stressreduktion leichter. Sogar bei Depressionen hilft Meditieren – und zwar in ähnlichem Umfang wie Antidepressiva und Therapie. Grundsätzlich zeigen Studien auch, dass Meditation bei verschiedenen Beschwerden zum Teil besser hilft als Medikamente.

Alles, was du dafür tun musst: Dich auf ein Kissen setzen, die Augen schließen und möglichst an nix denken. Und das noch nicht einmal mit viel Zeitaufwand – auch kurze Einheiten von zehn Minuten bringen etwas. Dafür solltest du regelmäßig meditieren, am besten als feste tägliche Gewohnheit. Die Umbauprozesse im Gehirn sind übrigens nach insgesamt 25 Meditations-Stunden messbar. Und spirituell veranlagt musst du dafür auch nicht sein – nur konsequent.

2 Kommentare

  1. Oh liebe Angelika, du bist unser Hero des Tages! Wir freuen uns sehr, dass du so begeistert bist. Und natürlich auch darüber, dass du MY MAT & ME anderen Menschen empfehlen möchtest. Ein dickes DANKESCHÖN an dich!

  2. Hallo zusammen,
    habe eure Seite in MYWAY entdeckt und gleich mit gemacht
    bin begeistert und mach gleich eine Rund Mail an meine Yoga Begeisterten Freundinnen
    Danke ist eine Super Sache und ich bleibe am Ball

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