Manchmal muss man einen Stier bei den Hörnern packen. „Jetzt“ brüllen und einfach mal machen. Ein Yoga Magazin gründen zum Beispiel. Sonst ist eine Flaschenpost schnell vorbeigeschwommen, wenn man nicht zugreift und sich vielleicht nasse Füße holt.

Zu zweit haben wir uns vor einiger Zeit auf unsere vier Socken gemacht. Dafür haben wir Selbige erstmal ausgezogen, gegen die Barfüßigkeit getauscht und unsere Yogamatten ausgerollt. Manchmal nur für uns, manchmal auch aus beruflichen Gründen. Denn wir sind nicht nur Teilzeit-Yogis, sondern auch Vollzeit-Medienmenschen. Gemeinsam bringen wir es auf rund ein halbes Jahrhundert Berufserfahrung in der Medien- und Musikbranche. Auf Hunderte von Magazin-Artikeln und TV-Beiträgen. Auf einige Bücher, viele Platten und TV-Drehs auf fast allen Kontinenten. Auf eine Grimme-Online-Award-Nominierung und einen Grand-Prix-Auftritt. Auf ein Sport- und ein Musikstudium, eine Yogalehrer-Ausbildungs-Stippvisite und einige Trainer-Jobs. Auf einen Job als Chefredakteurin, ein eigenes Tonstudio und eine gemeinsame Agentur. Auf Tausende von Stunden auf einer Yogamatte.

Und irgendwann auch auf die Idee, ein Yoga Magazin zu gründen.

Also haben wir Pläne geschmiedet, Möglichkeiten recherchiert, mit Menschen gebrainstormt, Pläne übern Haufen geworfen, nochmal recherchiert, neue Pläne geschmiedet, Konzepte entwickelt, Yogalehrerinnen und Yogalehrer getroffen, auf Yogamatten gelegen, Locations gesucht, Videos produziert, Clips geschnitten, Musik komponiert, Klassen nachgeturnt, Artikel getextet, am Layout getüftelt und Webseiten programmiert. Das Ergebnis kennst du – mit MY MAT & ME haben wir ein Yoga-Magazin geschaffen, wie wir es uns vorstellen. Total undogmatisch, dafür authentisch. Barfüßig aber reichhaltig. Bewegt und – noch wichtiger – bewegend. Wahnsinnig detailverliebt und ein kleines bisschen zum Verlieben. Und auch wenn es uns manchmal fast in den Wahnsinn getrieben hat, war der Stier erstaunlicherweise gar nicht so wild, die Flaschenpost nicht auf Sanskrit und das Wasser, in das wir gesprungen sind, gar nicht so kalt.

Und jetzt? Lassen wir uns die Füße trocknen und machen weiter damit. Und freuen uns über dein Feedback. Hier als Kommentar, per Mail und auf unserer Facebook-Seite. Oder vielleicht sogar als Flaschenpost.

2 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*